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Natur und Vogelschutz Allschwil

Morgenspaziergang – 4.10.2020

Bei recht gutem Herbstwetter, konnten heute 6 NVAs eine richtige Vielfalt an Vögeln beobachten. Da ja Zugzeit ist, konnten wir elf Kormorane ziehen sehen, aber auch eine grössere Anzahl Mehl- und Rauchschwalben und was im Moment zahlreich zu sehen ist, Schwärme von Staren. Das lange warme Wetter, hat auch den Zug der Vögel zeitlich etwas verändert.

Was sahen wir noch?
Rotmilan, Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Turmfalke, Mäusebussard, Sperlinge, Raben: Saat-/Kolkraben und Dohlen, Ringel-/Türkentaube und eine Goldammer.

Highlight aber war der Schwarzspecht, den wir lange Zeit perfekt beobachten konnten.

Der abschliessende Austausch auf der Terrasse der Vereinshütte, wegen Corona leider mit Getränke-Selbstbedienung, rundete den Morgen ab.

Übrigens: am 12.9.2020 machte eine 11-köpfige Gruppe einen eindrucksvollen Rundgang durch die herbstliche Petite Camargue.

 

UB

 

 

 

wir sind wieder unterwegs …

Am 2. August und 6. September begannen wir wieder unsere Morgenspaziergänge. Viele kamen noch nicht, es waren zwei kleine Gruppen und wo nötig mit Einhaltung der Corona-Regeln.
Kommen Sie doch auch wieder mit.

Der anschliessende Hock findet zur Zeit auf der Terrasse der Vereinshütte statt. Im Moment müssen wir auch noch auf den beliebten, tollen Wirtschafts-Service verzichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Waldohreule ist zurück !

 

Die Waldohreule ist zurück!

Seit Jahren ist die Waldohreule in Allschwil anzutreffen. Einmal auf dem Friedhof, dann wieder an der Neuwilerstrasse, jetzt im Lindenplatzquartier zu sehen und zu hören.

Die Waldohreule gehört zu der Familie der Ohreneulen, Käuze Strigidae Brutzeit: März – August, 3 – 8 weisse Eier. 1 Brut im Jahr,

25 – 30 Tage, IV – VI, Junge Nho 30 Tage, Teilzieher, Grösse 35 – 37 cm, Spannweite 84-95 cm.

Typisch sind die langen Federohren, die angelegt werden können und dann nicht mehr zu sehen sind.

Besondere Merkmale: Schlanke und langflügelige Eule mit rindenfarbigem Gefieder und orangegelben Augen. Nachtaktiv, jagt Wühl– und Feldmäuse und kleine Vögel, dies vor allem in der Morgen– und Abenddämmerung, selten tagsüber. Der Gesang der Männchen, ein ziemlich weit hörbares, dumpfes «huü» oder «huuh» in Intervallen von 3 Sekunden, pumpend und hohl, als ob kurz in eine leere Flasche geblasen würde. Weibchen hat ein helleres, langgezogenes «huüüüh2. Jungvögel verraten sich durch hellpfeifende Bettelrufe, etwa «piee» oder «zieh».  Brütet häufig in alten Krähen – oder Greifvogelnestern, meistens in Nadelwäldern, offenen Wald – oder Feldgehölzen. Sitzt am Tag in aufrechter, schlanker Haltung auf einem Baum, meist direkt am Stamm, so dass sie durch ihr Tarngefieder schwer zu entdecken ist. Bilden im Winter oft Schlafgemeinschaften von bis zu 20 Vögel in städtischen Parks oder Friedhöfen.

Hoffen wir, dass wir dieses Schauspiel einmal erleben dürfen.

Natur- und Vogelschutz Allschwil NVA

Ruedi Baumann

 

27.7.2020 RB

 

 

Heckentag 8. Februar 2020

                                                                                  

Wie jedes Jahr leistet der Natur- und Vogelschutz Allschwil unter anderem einen
„Heckentag“. Dieses Jahr wurden nochmals die Kopfweiden am Lützelbach
zurückgeschnitten. Bei regelmässigem Zurückschneiden bilden sich richtige „Köpfe“,
die zahlreichen Tieren Unterschlupf bieten. Die Salweiden dazwischen, die zum Teil
schon blühen, lassen wir jeweils stehen.

38 fleissige Hände hatten noch vor dem Mittag die ganze Strecke bearbeitet und
aufgeräumt;  es wurden auch neue Stecklinge gesetzt; die abgeschnittenen Weidenäste
werden bei der Vereinshütte für einen Zaun verwendet.

Anschliessend gab es in der Vereinshütte einen „dankesagenden“ Imbiss.                        UB

 

 

 

Morgenspaziergang – 2.2.2020

Bei leider frühlingshafter Temperatur, im Winter, waren heute trotz Regen 15 NVAs auf dem Morgenspaziergang. Viel zu sehen gab es bei diesem Wetter nicht; Kohlmeisen, Sumpfmeise, eine Gruppe Wachholderdrosseln, Tauben, Raben und gleich auf dem Feld vor der NVA-Hütte auf dem Elektrizitätsmast sass vertraut, der Turmfalke. Und auch da im Feld, sahen wir vier Rehe.

Heckentag des Natur- und Vogelschutz Allschwil
Kommenden Samstag, 8.2., ist wieder die Pflege der Kopfweiden auf dem Programm.
Treffpunkt: 09.00h an der Bushaltestelle Stegmühleweg, siehe auch AWB 31.1. + 7.2.2020

Winter am Klingnauer Stausee, 11. Januar 2020

WAR DAS SCHÖN !

Der Klingnauer Stausee bietet in und um das Wasser fantastische Lebensbedingungen hauptsächlich für Wasservögel, aber natürlich nicht nur. Der Besuch beim BirdLife-Naturzentrum mit einer kompetenten, sympathischen Führung, war eine Bereicherung. Das Zentrum wurde erst im Mai 2019 eröffnet und es dauert noch etwas, bis dann auch die gepflanzten Bäume und Sträucher den vollständigen Lebensraum bieten können. Ein Besuch ist für Frau und Mann und Kind ein wertvolles Erlebnis (Themen sind u.a.: Biodiversität, Lebensräume, Gebiete, Arten). 

Das Mittagessen gab es für einen Teil aus dem Rucksack, andere verpflegten sich im Rest.  „Oase“. Anschliessend ging es dem Stausee entlang weiter und zwar „stop and go“. Wir konnten eine Vielfalt an Wasservögeln beobachten und zwar schwimmend, gründelnd, tauchend, schlafend, putzend, streitend, fliegend. Es kreisten zum Beispiel auch Rotmilane über dem Gebiet, wir sahen auch andere Singvögel und wir sahen einige Biberspuren.

Mit immer noch anhaltender Freude führe ich hier nur die gesehenen Wasservögel auf:
Eisvogel, Rohrammer, Bekassine, Kormoran, Haubentaucher, Blässhuhn, Teichhuhn, Wasserralle, Tafelente, Reiherente, Krickente, Spiessente, Löffelente, Schnatterente, Stockente, Graureiher, Silberreiher, grosser Brachvogel, Mittelmeermöwe, Lachmöwe, Zwergtaucher, Graugans, Brandgans, Höckerschwan.

Übrigens, wir waren 16 Personen und das Wetter winterlich sonnig.
Wie es im Titel heisst:  WAR DAS SCHÖN!

UB

Morgenspaziergang, 5. Januar 2020

 

Am heutigen einstündigen Spaziergang haben wir nicht gerade viele Vögel gesehen, das Wetter war zwar trocken, aber grau. Umso farbiger war anschliessend das fröhliche Anstossen in der Vereinshütte auf ein gutes, gesundes 2020.

Ihnen, liebe Besucher dieser Homepage, wünschen wir auch ein GUTES NEUES JAHR !

 

             

 

Morgenspaziergang am 1. Advent

3. Dezember 2019

Den heutige Morgenspaziergang begannen wir entlang dem Lützelbächli. Da kaum mehr Blätter an den Bäumen sind, konnten wir wieder eine gute Anzahl Vögel beobachten. Als Besonderheit sahen wir eine kleine Gruppe Erlenzeisige.

In der Vereinshütte konnten wir uns an den stimmungsvoll adventsgeschmückten Tischen aufwärmen und austauschen.

An dieser Stelle wünscht Ihnen der NVA ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang in das Jahr 2020.

UB

 

Naturschutztag 26.10.2019 – Wildhecke für den Dürrenmattpark

Ziel heute war, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Allschwil, den Dürrenmattpark weiter aufzuwerten. Der Dürrenmattpark ist ein Spiel-, Begegnungs-, Freizeitpark der schon Jahrzehnte besteht. Nach erzählten Erinnerungen von Allschwilern stand da zum Beispiel auch einmal ein alter Eisenbahnwagen. Der Park wurde einer Aufwertung entsprechend umgestaltet und gepflegt. Am heutigen Einsatz wurde mit über 100 Sträuchern und Bäumen am Rand des Parks (Seite Dürrenmattweg) eine Hecke gepflanzt. Diese bringt Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Für zwei Standorte wurde auch ein Insektenhotel zusammen gebaut. 22 Erwachsene und 7 Kinder haben diese Naturhecke Hand in Hand wunderbar hinbekommen. Der Einsatz der Kinder war eine besondere Freude. Das vom NVA offerierte PicNic konnten wir dann sogar an der Sonne bei fröhlichem Austausch geniessen.

UB


Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

 

Morgenspaziergang, 6.10.2019

Wie jeden ersten Sonntag im Monat fand der Morgenspaziergang statt, auch wenn an dieser Stelle nicht regelmässig darüber berichtet wird.
Eine Siebenergruppe trotzte dem unfreundlichen Herbstwetter und wurde mit einer beachtlichen Anzahl von Vogelarten belohnt. Es ist immer noch Zugvogelzeit, wir sahen aber nur zwei Vogelgruppen, die wir dem Vogelzug zuordnen würden. Da es erstaunlich viele Vogelarten waren welche wir beobachten konnten, sind diese hier wieder einmal aufgelistet. Vielleicht auch um Ihr Interesse am NVA zu wecken?

Ringeltauben, Rotkehlchen, Mäusebussard, Raben-/Saatkrähen, Dohlen, Kleiber, Singdrossel, Eichelhäher, Zaunkönig, Buntspecht, Goldammer, Sumpfmeise, Rauchschwalben, Star, Bachstelze, Blau-/Kohlmeîse, Buchfink, Sperling, Amsel.

Bei leichtem Regen freuten wir uns, in die gemütliche, liebenswert bewirtschaftete Vereinshütte eintreten zu können.

Nach der Zeitumstellung starten wir dann jeweils wieder um 09.00 beim Dorfplatz.           UB

                        

 

 

 

Wasservogelbeobachtung am Flachsee an der Reuss – 7.9.2019

 

 

 

Am Samstag, 7. September fahren 9 Mitglieder des NVA zum Flachsee an der Reuss, oberhalb von Bremgarten. Zuerst spazieren wir auf der rechten Seite flussabwärts. Dort hat sich durch den Stau der Reuss ein seichter See gebildet. Darauf können wir verschiedenste Wasservögel entdecken so z.B. 5 verschiedene Entenarten und als Leckerbissen Silber-, Nacht- und sogar Purpurreiher. Aus einer Beobachtungshütte können wir auch einen Eisvogel längere Zeit gut beobachten. Am unteren Teil des Flachsees sehen wir dann Watvögel wie Kiebitz, Bekassinen usw. sowie Mittelmeermöwen, bei welchen wir am Federkleid verschiedene Altersstufen erkennen können. Nach dem Pic-Nic und einem Kaffee im Restaurant umrunden wir noch die Stille Reuss, einen Altarm auf der linken Flussseite.

Dort treffen wir auf eine grosse Gruppe von Graugänsen, die auf einer Wiese weiden. Und über uns zieht eine Gruppe von ca. 20 Weissstörchen und ein Baumfalke in Richtung Winterquartier.

Bei schönem Wetter haben wir Vögel von gegen 40 Arten sehen können, dazu auch noch die sehr seltenen Sumpfschildkröten.

KB

 

Morgenspaziergang 7.7.

Bei etwas unsicherer Wetterlage starteten 7 NVAs motiviert zum heutigen Morgenspaziergang.

Der Blick in die Lehm- und Lössgrube (Geologische Denkmal) gewährt jedes mal einen anderen interessanten Anblick. Nach dem Beobachten und Hören von verschiedenen Vogelarten, machten uns Bewegungen am Hang aufmerksam auf zwei junge Füchse, die den Abhang hinunter tollten und  bald in ihrem Bau verschwanden. Gemächlich folgte ein Alttier und präsentierte sich auf einem hervorstehenden Felsen. Ein unerwartetes herrliches Schauspiel.

Bei den Biotopen hörten wir den Teichrohrsänger, den Glögglifrosch, Wasserfrösche und später schmunzelten wir über das Gemecker der Appenzeller-Ziegen. Wie einzelne Fotos oben zeigen, ist unser Blick auch immer wieder auf die Details am Boden gerichtet.
Es sind auch drei „Suchbilder“ dabei (in der Grube der Fuchs auf dem Felsen, auf dem blattlosen Baum eine Kohlmeise mit Futter im Schnabel und zwischen den Steinen eine Kröte).

Um 10.00h erschreckten wir fast Marlis und Maja in der NVA-Hütte, weil wir heute so pünktlich da waren. Hier wieder einmal festgehalten ein herzliches Dankeschön für die immer wunderschönen Blumendekorationen, die feinen Knabbereien und den äusserst lieben Getränke-Service.

UB

Neophyten …

Freiwilligeneinsatz zur Bekämpfung invasiver Pflanzen

Der Natur- und Vogelschutzverein Allschwil führt am 22. Juni 2019 einen Freiwilligeneinsatz zur Bekämpfung von eingeschleppten und invasiven Pflanzen im Wald durch.

Viele eingeschleppte Pflanzen aus fremden Ländern breiten sich in der Schweiz aus und bedrohen die einheimische Artenvielfalt. Im Allschwiler Wald sind dies vor allem das Drüsige Springkraut (Abb.1). In den letzten Jahren wurde diese Pflanzen gezielt bekämpft durch Ausreissen. Vielerorts hat sich der Bestand des Drüsigen Springkrauts bereits reduziert. Damit die invasive Pflanze noch weiter eingedämmt werden kann, sind wiederum gezielte Einsätze nötig.

Der Natur- und Vogelschutzverein Allschwil (NVA) unterstützt das Forstrevier Allschwil/vorderes Leimental bei der Bekämpfung des Drüsigen Springkrauts und des Japanischen Staudenknöterichs im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes unter der Leitung von Kurt Bänteli (Vorstand NVA). Auch Sie sind herzlich eingeladen, sich am Freiwilligeneinsatz zu beteiligen.

Der Einsatz findet statt am Samstag 22. Juni 2019. Treffpunkt ist um 09.00 Uhr bei der Bushaltestelle Ziegelhof in Allschwil (Erreichbar mit Velo oder mit Bus Nr. 33, Abfahrt ab Allschwil Dorf 08:57 Uhr). Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und der Witterung entsprechender Kleidung. Es wird empfohlen Gartenhandschuhe und evtl. einen Mücken-/Zeckenschutz mitzunehmen. Im Anschluss an den Einsatz wird Ihnen ein kleiner Imbiss offeriert.

Im Voraus schon herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Der Natur- und Vogelschutzverein Allschwil hilft mit, invasive Neophyten im Allschwiler Wald zu bekämpfen. Samstag, 22. Juni 2019, Treffpunkt 09.00 Uhr Bushaltestelle Ziegelhof Allschwil. Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, der Witterung angepasste Kleidung, Handschuhe.

 

 

Spaziergang um Lutter

Lieber Aimé Bloch
Das war rundum eine erfreuende Exkursion um Lutter herum, deiner Heimat, M E R C I  !

Charlotte, Dieter, Esther, Gusti, Hannelore, Maja, Marlis, Peter, Rafael, Rita, Ronny, Ruedi, Sophi, Ursula, Yvonne et moi starteten mit Privatautos beim Schulzentrum Neuallschwil um 07.30h, dies schon bei sommerlicher Temperatur. In Lutter begann dann der Fussmarsch durch das reizende Elsässer Dorf. Vom Dorfrand an wanderten wir durch Natur pur, Wiesen, Wiesen, Wiesen und wieder Wiesen, die erstaunlicherweise zum grössten Teil nicht gemäht waren. Dies bot so auch der botanischen Neugier wertvolle Anblicke. Alte stehen gelassene Bäume ergänzten diese wunderbare Vielfalt. Das Gebiet ist für zahlreichen Tierarten perfekter Lebensraum.

Ein Blick in die Ferne fand im Dunst die Vogesen und auch den Belchen.

Die ornithologische Rarität die uns vorsichtig in Aussicht gestellt wurde, haben wir dann auch gesehen: den Neuntöter. Natürlich sahen und beobachteten wir auch eine gute Anzahl von anderen Vogelarten.

Den abschliessenden Austausch an der Sonne bei erfrischenden Getränken oder Glaces machten wir im Garten vom „Burestübli Sunnehof“ in Rodersdorf.

Ein Teil der Gruppe stoppte auf dem Rückweg beim Bauernhof Längehof in Schönenbuch und beobachtete die vier wackeren jungen Turmfalken die wohl kurz vor dem ersten Flug waren.

UB

 

Kiebitze im Wauwilermoos – 25.05.2019

                         

NVA Exkursion 25.05.2019 – Kiebitze im Wauwilermoos

14 Personen vom Allschwiler Natur- und Vogelschutz besuchten das Wauwilermoos um Kiebitze zu beobachten. Bereits beim Parkplatz gab es eine Tafel, die uns das Schutzgebiet, in welches wir eintraten, aufzeigte.
Ganz am Anfang unseres Spazierganges begegneten wir einem Landwirt, der gerade daran war, riesige Ballone sowie eine Böllerpistole, auf seinem neu angesäten Acker zu installieren. Wir kamen gleich ins Gespräch und hörten, dass er damit die Krähen verjage, die ihm die kostbaren Biokeimlinge wegfrassen. Er erklärte uns auch gleich, dass ein wenig weiter weg, dies nicht notwendig sei, denn dort würden die Kiebitze wegen den Jungen, die Krähen alle vom Acker vertreiben. Bald danach kamen wir zu diesem Ackerfeld und konnten sogleich dieses spannende Schauspiel «Kiebitze gegen Krähen» aus der Nähe beobachten. Die jungen Kiebitze waren bereits geschlüpft. Die Kleinen wanderten umher und futterten bereits emsig – nie weit weg von der Obhut eines Elternteils. Die jungen Kiebitze werden bald nach dem Verlassen des Nestes, nicht wie andere Vögel gefüttert, sondern ihnen wird nur gezeigt wie sie selber zur Nahrung kommen. Das Nahrungsangebot auf dem Acker ist scheinbar ideal, Würmer, verschiedene Insekten, Käfer etc..
In aller Ruhe beobachteten wir die Kiebitze, wobei wir von unserer kundigen Führung hörten, dass die meisten 4 Eier in ein Nest in einer Bodenmulde legen.
Als wir ankamen waren auch schon Ornithologen von der Schweiz. Vogelwarte anwesend, die das «Projekt» Kiebitze begleiten. Dabei sahen wir Zäune um die Nester herum, die zum Schutz gegen Diebe wie z.B. Füchse etc. angelegt wurden.
Ein Beobachtungsturm, etwas weiter entfernt, gab uns Gelegenheit das ganze Wauwilermoos, das früher eine totale Sumpflandschaft war, aus der Vogelperspektive zu sehen. Natürlich sahen wir nicht nur Kiebitze und deren Jungen, sondern viele andere Vogelarten, die sich in diesen Feuchtgebieten wohlfühlen wie z.B. Rohrammer, Teichrohrsänger, Sumpfrohrsänger etc.

Auf dem Retourweg bekamen wir dann gleich nochmals ein Schauspiel der besonderen Art am Himmel zu sehen. Ein Rotmilan wurde von vielen Kiebitzen gemeinsam in einem Luftkampf vom Territorium vertrieben.
Ein unvergesslicher Tag fand seinen Abschluss in Willisau, wo wir uns mit Kaffee und echten Willisauerringli stärkten. Dabei konnten wir noch Alpensegler beobachten, die im nahen Stadttorturm ihre Nester haben.

Ch.K.

Kräuter- und Wildblumenmarkt – 04.05.2019

Bei trübem, kalten Wetter, es regnete auch für ca. eine halbe Stunde, fand der diesjährige Kräuter- und Wildblumenmarkt am Lindenplatz statt. Und trotz diesem garstigen Wetter war der Markt erfolgreich und die vielen freiwilligen Helfer*innen bei guter Laune.

UB

Gartenrotschwanz in Allschwil – Morgenspaziergang 05.05.2019

 

Die Anzeige „Gartenrotschwanz in Allschwil“ lockte heute trotz unüblicher Kälte für diese Jahreszeit, zahlreiche Interessierte auf unseren Mai-Morgenspaziergang.

Valentin Moser, vielen schon bekannt als Leiter vom Kurs „Amsel, Drossel, Fink und … Gartenrotschwanz“, führte uns an den Rand von Allschwil in ein Gebiet, wo für den selten gewordenen Gartenrotschwanz noch idealer Lebensraum besteht. Wir konnten auch dank aufgestellten und ausgerichteten Fernrohren, einige Männchen perfekt betrachten und beobachten und dem sehr melodiösen Gesang zuhören. Die Weibchen sind noch nicht von ihrem Zug in den Süden zurück.

Was wir ausser dem Gartenrotschwanz noch sahen oder hörten:
Gebirsgsstelzen, Milane, Spechte, Hausrotschwänze, Kohlmeisen, Sperlinge, Mäusebussard, Turmfalke, Zilpzalp, Pirol, Zaunkönig, Ringeltauben, Raben, Amseln, Mönchsgrasmücke.

Beim anschliessenden Hock in der Vereinshütte gab es regen Austausch und wir konnten uns bei Valentin Moser herzlich für diese interessanten, bereichernden Stunden bedanken.

UB